Erfahrungen von Kursteilnehmern


Geburtsbericht von Regina, erstes Baby            (März 2019)


"Es war meine erste Geburt und ich wollte, dass ich immer mit gutem Gefühl daran zurückdenken konnte. Ich bin eher ein nervöser und ängstlicher Mensch. Zu Beginn der Schwangerschaft verdrängte ich immer erfolgreich den Gedanken an die Geburt. Irgendwann kam mein Mann mit dem Thema „HypnoBirthing“ auf mich zu, da ein Kollege bei der Arbeit ein positives Erlebnis von der Geburt geschildert hatte. Ich dachte erst an Voodoo-Techniken, konnte jedoch von meinem Mann überredet werden ein Buch dazu zu kaufen und sich wenigstens mal zu informieren. Das Buch überzeugte mich sofort und ich beschloss einen Kurs zu besuchen. Die vier Einheiten bei Christine stärkten die Entscheidung weiter diesen Weg beizubehalten.

In der 40. SSW wurde ich tagsüber ins Krankenhaus geschickt, wegen einem auffälligen CTG beim Frauenarzt.  Dort bestätigte ein Langzeit-CTG, dass es für das Kind gut wäre, wenn die Geburt in den nächsten Tagen stattfände. Also bekam ich abends das Prostagladin-Gel aufgetragen, welches ganz sanft Wellen in bis zu 3 Tagen anregen soll. Doch schon um Mitternacht platzte meine Fruchtblase beim Weg zur Toilette. Also gingen wir in den Kreissaal und bekamen ein kleines Zimmer. Zu Beginn spürte ich nur so einen seltsamen Druck oder ein Ziehen nach unten. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass das meine Wellen waren. Das CTG konnte dazu auch noch keine Wellen feststellen. Also dachte ich, dass ich wohl auch noch keine hätte. Diese schwachen Wellen wurden innerhalb von 6 Stunden immer etwas länger und deutlicher. Das CTG zeigte jedoch immer noch keine Wellen an. Die Hebamme dachte dass es wohl noch eine Weile bis zur Geburtsphase dauern würde, da ich so ruhig war. Wegen der Infektionsgefahr wollte die Hebamme nach der Muttermundöffnung vorerst nicht sehen. Nach 6 Stunden hatte ich jedoch so ein verwirrend starkes Druckgefühl, dass ich tatsächlich kurz laut nach „Hilfe“ rief. Ich erschrak von meiner intuitiven Reaktion. Ich wollte plötzlich einfach nicht mehr! Mein Mann setzte mir einen Anker, der mir aus meiner Verwirrung half. Die Hebamme maß nun endlich den Muttermund uns siehe da, ich war offen. Ich war  sehr erleichtert, dass es doch schon richtige Wellen gewesen waren, die ich da mit der Wellenatmung verarbeitet hatte und welche vor allem mental anstrengend waren. Ich war sechs Stunden voll konzentriert gewesen. Und es hatte sich nur wie zwei Stunden angefühlt.

Ich nahm nun im Kreissaal in leicht aufrechter Rückenlage mit gespreizten Beinen Platz. Irgendwie ergab sich das so. Die Hebamme meinte, ich dürfe noch nicht pressen, damit sich das Kind evtl. noch drehen kann. Also versuchte ich mit der Wellenatmung weiter zu atmen, welches fast nicht mehr möglich war, da mein von selbst pressender Körper mich zu einer Art Hechelatmung zwingen wollte. In den Wellenpausen konnte ich mich mittels der Ruheatmung und ab und an einem Anker in tiefer Entspannung erholen. Das war dennoch der am mental anstrengendste Teil der Geburt, der ca. zweieinhalb Stunden dauerte. Ich selbst hätte auf eine halbe Stunde getippt.

Kurz vor der Geburt wechselte ich in den Vierfüßler-Stand mit abgestütztem Oberkörper auf einer Lehne. Die Hebamme leitete mich zum „Pressen“ an. Ich versuchte erst die Wellen mit der Geburtsatmung von HypnoBirthing zu begleiten. Jedoch meinte die Hebamme, dass ich mehr Pressen solle. Ich folgte ihrer Anweisung zur „Pressatmung“. Das Kind kam tatsächlich spürbar schneller heruntergerutscht und war nach einer weiteren Stunde geboren. Dabei spürte ich jetzt ein deutliches Ziehen bei jeder Welle. Ich spürte, dass der Damm ganz leicht einriss, als der Kopf heraus kam. Es war aber kein richtiger Schmerz, eher ein sehr intensives Gefühl. Erst später wurde mir bewusst, dass ein langsames und kontrolliertes Herunteratmen des Kindes, wie es die Geburtsatmung vorgibt,  bei diesen zum Schluss hin unauffälligen Herztönen, ein Reißen des Gewebes hätte verhindern können. Die Pressatmung war also hier unnötig. Als dann der Kopf geboren wurde, lies der Druck sofort nach und der restliche Körper rutschte fast von allein nach. Es war geschafft! Ich bekam  mein Baby sofort auf den Bauch gelegt. Die Hebamme half mir es zu stillen. Es war ein wundervolles Gefühl, das ich in vollen Zügen genießen konnte. Auch das Baby war entspannt und hatte von Anfang an gute Vitalwerte. Währenddessen nähte der Arzt den leichten Riss. Nach einer halben Stunde durfte mein Mann die Nabelschnur durchschneiden und das Baby wurde untersucht. Dabei stand ich schon auf und konnte dem verblüfften Arzt bei der Untersuchung zusehen. Im Kreissaal durften wir dann eine weitere Stunde ganz allein für uns sein und uns kennenlernen.

Mein Körper und mein Baby haben alles ganz allein geschafft! HypnoBirthing hat mir das Vertrauen in mich selbst gegeben und uns allen dreien zu einer wundervollen Geburt verholfen. Vor HypnoBirthing hätte ich nie gedacht, dass eine Geburt auch schön sein kann. Diese Erfahrung wünsche ich jeder Frau."

 

Von Regina


Geburtsbericht von Clea, zweites Baby                 (Mai 2016)

Die Hausgeburt unseres Mädchens Ida – Kind Nr. 2

 

Nun ist unser Mädchen Ida fünf Monate alt und immer wieder denke ich voll Wunder, Dankbarkeit und Glück an ihre Geburt zurück. Allen widrigen Vorzeichen zum Trotz ist unsere Tochter am 26. Mai 2016 in einer zügigen, komplikationslosen Geburt wie erträumt bei uns zu Hause im Wohnzimmer im Beisein unserer Hebamme Andrea aus dem Bauch geschlüpft. Ich bin unendlich glücklich nach der Kaiserschnitt-Geburt unseres ersten Kindes im Jahr 2013 etwas so Wunderschönes erlebt haben und davon berichten zu dürfen.

 

Unser erstes Kind Emil kam in einem Münchner Krankenhaus mit Wehentropf und PDA nach 18 Stunden Wehen mit der Indikation „schlechter Herztöne“ und „Wehenschwäche“ per Kaiserschnitt auf die Welt. Noch am selben Tag hinterfragte ich den Verlauf und den medizinischen Ausgang der Geburt. Mein Partner und ich hatten uns aus Zeitgründen mit einem nur 2-tägigen Wochenendkurs auf die Geburt vorbereitet, der, wie ich im Nachhinein erkennen musste, weder praktisch noch emotional auf den Ausnahmezustand Geburt vorbereitete.

Aufgrund meiner bereits als äußerst schmerzhaft empfundenen Wehen checkten wir dann viel zu früh mit noch verschlossenem Muttermund im Krankenhaus ein. Nach unzähligen, schmerzhaften Stunden des Alleingelassen- bzw. Unterdruckgesetztseins („Das sind völlig unproduktive Wehen“ - „Da sollte jetzt schon mal was vorangehen“), in denen „nichts voranging“, wurde ich dann zur „besten Patientin der Welt“ und übergab den Ablauf der Geburt in die Hände des medizinischen Personals.       

 

Einige Monate nach der Geburt recherchierte ich Literatur zur natürlichen Geburt nach vorangegangenem Kaiserschnitt und mir liefen die Tränen, als ich von den vielen glücklichen, selbstbestimmten Geburten lesen konnte. (Tachner, Scheck (Hrsg.): „Meine Wunschgeburt“, Marie F. Mongan: „Hypnobirthing“, Ina May´s Guide to Childbirth) Diese Bücher halfen mir das vergangene Erlebnis zu verarbeiten und gaben mir die Hoffnung auf eine natürliche weitere Schwangerschaft und Geburt zurück. Ich fasste den Entschluss, sollte ich irgendwann wieder schwanger werden, eine Geburt zu Hause - in aller Ruhe - anzustreben.

 

Bereits als ich meine zweite Schwangerschaft nur erahnte, suchte ich nach einer Hausgeburtshebamme – und einem Hypnobirthing-Kurs in meiner Nähe.

 

Mit meiner Hebamme Andrea war ich überglücklich jemanden gefunden zu haben, der trotz meiner Vorgeschichte mich mit aller Zuversicht beim Wunsch nach einer natürlichen zweiten Geburt begleiten würde. Auch mein Lebenspartner Pascal merkte schnell, dass ich das, was ich mir für die Geburt wünschte - nämlich „meine Ruhe“ und Geborgenheit - zu Hause am besten finden würde. Bis auf die drei empfohlenen Ultraschalluntersuchungen machte ich alle Vorsorgeuntersuchungen bei meiner Hebamme, was mir eine viel angstfreiere Schwangerschaft bereitete, in der ich lernte, mehr in mich selbst hineinzuhören und die Natur „in guter Hoffnung“ gewähren zu lassen.

 

Ich fand die Hypnobirthing-Kursleitern Christine Fischer, die uns in einem Partnerkurs unendliche kostbare mentale Hilfen und praktische Anleitungen zur Entspannung für die Geburtsstunden mit auf den Weg gab. Der Name „HypnoBirthing“ klingt ein wenig abschreckend aber grundsätzlich geht es in Buch und Kurs um einen natürlichen, positiven und aufgeklärten Zugang zur „Natürlichsten Sache der Welt“ unter Berücksichtigung der emotionalen und mentalen Bedürfnisse von Frauen während der Geburt. In dem Kurs konnte ich meine tiefe Angst auflösen und erwartete mit Selbstvertrauen, Freude, Kraft und einem unbeugsamen guten Gefühl die Geburt unseres Kindes. Die positiven, sehr konkreten Visualisierungen zum Ablauf der Geburt sowie die kontinuierlich eingeübten Atemtechniken waren mir die größte Hilfe für die Arbeit mit den Wehen („Wellen“). In dem Kurs lernte ich mir meine Wunschgeburt vorzustellen. Sie sollte ungefähr sechs Stunden dauern...

 

In den letzten Schwangerschaftswochen kündigten sich jedoch „spezielle Umstände“ an.

Meine Hebamme stellte erhöhte Zuckerwerte im Urin und eine  schwangerschaftsbedingte Glukoseintoleranz fest. Mit Diät bekam ich sie gleich gut in den Griff und die Werte pendelten sich im Normalbereich ein. Dennoch schien mein Baby bei den Abtasten sehr groß zu sein, was mein Frauenarzt bei einer Ultraschalluntersuchung bestätigte. Bei Zustand nach Kaiserschnitt ist dies eine Indikation für einen erneuten Kaiserschnitt, da die verantwortlichen Ärzte/ Betreuer auf Nummer Sicher gehen. Das war natürlich ein Schock für mich.

Meine Hebamme machte mir und uns nochmal klar, dass wir für alles offen sein müssen und dass sie keine Hausgeburt garantieren könne. Und dennoch: Mein grundgutes Gefühl blieb, als Andrea mich fragte, wie ich mir die Geburt vorstelle. Ich hatte meine Wunschgeburt so wunderbar vor Augen und wollte die Dinge auf mich zukommen lassen. Ich wusste, dass das nächste Krankenhaus in zwanzig Minuten zu erreichen wäre und spielte nun auch den Ernstfall gedanklich bis ins Detail durch. Danach konnte ich wieder entspannen.

 

Anders als bei meinem ersten Kind hatte ich in den letzten Wochen vor der Geburt immer wieder Kontraktionen („Übungswellen“), über die ich dankbar war, weil sie schon ein wenig auf das „Ausnahmegefühl“ vorbereiteten. Am späten Vorabend vor der Geburt fühlte ich sie immer kräftiger, nachdem ich - bereits in leiser Vorahnung - ein Entspannungsbad genommen hatte. Mein Mann brachte unseren Großen ins Bett und auch wir legten uns bald zur Ruhe, zu der es nicht kommen sollte: Ab Mitternacht spürte ich heftige  Kontraktionen ca. alle 5 Minuten. Um 1:00 Uhr weckte ich meinen Mann und rief Andrea an. Die meinte, dass das ja wohl noch dauern würde und dass ich mich dann nochmal melden sollte, wenn ich das Gefühl hätte, dass sie kommen sollte. Ich versuchte mich am Heublumendampfbad auf der Toilette und ließ nochmal die Wanne ein um letzte Zweifel auszuräumen, dass es sich nur um Übungswellen handelte. Diese verließ ich ziemlich schnell wieder, da das Wasser mir keine Linderung verschaffte und ich das Bedürfnis hatte, mich zu bewegen.

 

Wieder im Wohnzimmer zündete ich eine Kerze an und legte meine Entspannungs-CD aus unserem Hypnobirthing-Kurs ein. Die nächsten Stunden verbrachte ich in einer Zeitkapsel, damit beschäftigt mich mal im Liegen und besser im Stehen und Gehen auf eine ruhige Atmung zu konzentrieren und die Entspannungstechniken anzuwenden. Die Entspannungsmusik mit ihren eingesprochenen Sentenzen und Visualisierungen lief nebenher und brachte mich immer wieder zurück in die Gelassenheit, wenn ich durch das überwältigende Gefühl versucht war die Konzentration zu verlieren und mich anzuspannen. Mein Mann bereitete währenddessen den Geburtspool und alle anderen Dinge vor um zwischendrin immer mal wieder nach mir zu schauen und mir durch gutes Zureden und warmen, festen Druck auf das Steißbein diese - ich würde sagen - „Wellen mit Brandung“ veratmen zu helfen. Die meiste Zeit lag und turnte ich allein im Wohnzimmer und das war irgendwie gut. Ich hatte einfach meine ersehnte Ruhe. Während ich immer noch damit beschäftigt war in die Situation und dem, was in meinem Körper vor sich ging, reinzuspüren und damit umzugehen, kündigte sich auch schon die Geburtsphase an.

Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaute, war es kurz nach vier Uhr, als ich ein leichtes Knacken spürte und merkte, dass meine Fruchtblase aufging. Mit jeder Welle kam ein Schwall Fruchtwasser mit. Gleichzeitig verspürte ich den Drang, das Kind nach unten zu schieben. Ich bat den ungläubigen Pascal, Andrea anzurufen. Als er ihr am Telefon die Lage schilderte und sie mit mir sprechen wollte, konnte ich nur ein „Hallo“ und „Einen Moment, bitte“ herausbringen und musste das Telefon weglegen, um die nächste Welle zu verarbeiten. Andrea schien mir sehr genau dabei zugehört zu haben, denn danach sagte sie nur kurz und ruhig zu Pascal, sie mache sich sofort auf den Weg und er solle das Kind auffangen, falls es schon vorher kommen würde. Obwohl Andrea mir zugesichert hatte, ich dürfe trotz geöffneter Fruchtblase aufstehen, traute ich mich nicht mich zu bewegen und drosselte meine Wehenmitarbeit. Ich wollte einfach, dass Andrea da war. Ihre Ankunft erleichterte mich ungemein, jetzt konnte ich loslassen.

Nach einer kurzen Untersuchung – „Baby kommt“ und Andreas Versicherung, ich dürfe mich bewegen wie ich will und das Baby „nach unten atmen“, traute ich mich aufzustehen und im Stehen und Gehen meinem Baby mit den nächsten Wellen das Go zu geben. Mit jeder Welle tönte ich in tiefer Stimmlage und gedehnt: „Leicht, weich, weit...“ – drei Wörter, die mir meine liebe Hypnobirthing-Kursleiterin Christine noch geschickt hatte, die mir in der Schlussphase zu den wichtigsten Wörtern wurden. Andrea empfahl mir nochmal auf Toilette zu gehen um mich ganz frei zu machen. Aus der Idee, das Baby im Geburtspool im Bad auf die Welt zu bringen, wurde nichts. Im Bad angekommen, erklärte uns Pascal, dass es noch eine halbe Stunde dauern würde, bis wir wieder genügend warmes Wasser hätten. Wir sagten nur: „Eine halbe Stunde!“ und beeilten uns zurück ins Wohnzimmer zu kommen.

Ehrlich gesagt war ich auf einmal froh, nicht ins Wasser zu steigen. Ich wollte lieber festen Boden unter den Füßen behalten. Denn mein Bauch fühlte sich ja schon an wie eine Waschmaschine. Intuitiv hockte ich mich, ein Knie auf der Matte, eines aufgestellt vor dem Sofa und schon spürte ich ein heftiges Ziehen. Bei der nächsten Welle machte es „Plopp“ und das Köpfchen war heraußen. Ich durfte noch – nun im Vierfüßlerstand – die nächste Welle abwarten und „Plumps“ – unser Baby erblickte nach 6 Stunden um 5:50 Uhr an einem strahlenden Frühlingsmorgen das Licht der Welt.

 

Das Gewicht musste meine Hebamme mir zweimal sagen: 4780 g – davon hatte ich während des Geburt nichts gemerkt. So glücklich über das gesunde Kind und so vollkommen erschöpft wie wir waren, stellten wir uns erst nach dem Anlegen die Frage und sahen nach, ob Mädchen oder Junge und konnten es kaum glauben: ein Mädchen, was für eine Überraschung!

 

Danke HypnoBirthing, danke Christine,

 

auch ihr habt mich stark gemacht, diesen wunderschönen, selbstbestimmten Weg zu gehen und diesem großen Triumph des Lebens beiwohnen zu dürfen. Dank der intensiven Vorbereitung und Aufklärungsarbeit mit HypnoBirthing konnte ich eine innige Verbindung mit meinem Körper und meinem Baby schon vor der Geburt eingehen. Trotz aller Bedenken konnte ich unbeirrbar positiv und offen der Geburt entgegengehen. Die Atemtechniken und die mentalen Affirmationen führten mich mit größtmöglicher Entspannung durch dieses überwältigende Geburtsgeschehen. Wir haben es geschafft!

 

 

Clea, Oktober 2016


Laura und Rainer (Oktober 2015)

"Nach einer ziemlich dramatischen und traumatischen Geburt unserer Tochter, suchte ich in der zweiten Schwangerschaft nach einem "anderen" Weg unserem Baby in die Welt zu helfen. Von einer guten Bekannten erfuhr ich von HypnoBirthing und beschloss einen Kurs zu belegen.


Schon nach dem ersten Kurstag war ich überzeugt das Richtige zu tun. Nicht nur dass ich mit Hilfe von HypnoBirthing meine erste Geburt verstehen und aufarbeiten konnte, ich wusste jetzt auch genau was ich wollte und was nicht. Ich gewann soviel Sicherheit und Vertrauen in mein Baby, die Natur und mich, dass ich entschied unser Baby zu Hause (sehr abgelegen auf einem Berg) in einem herrlichen Geburtspool zu gebären.


Ich fühlte mich während der gesamten Geburt absolut sicher, war total ruhig und wusste was ich tat. Wir hatten ein so schönes Geburtserlebnis, genauso wie wir es uns erträumt hatten: ruhig, entspannt, frei und selbstbestimmt. Während ich die Wellen veratmete gingen wir in der Natur spazieren, aßen gemeinsam Mittag, tanzten, sangen und machten viel HypnoBirthing. Es fühlte sich alles richtig und gut an. Alles fügte sich und wir waren beschützt und geborgen. Wir hatten nicht einmal das Bedürfnis die Hebamme zu rufen. Sie kam schließlich noch eine Stunde vor der Geburt.


Unser Sohn wurde ins Wasser geboren. Wir beide waren unversehrt und sofort wieder fit. Unser Baby ist sanft und harmonisch und sogar Fremde sagten mir noch Tage nach der Geburt ich sähe wunderschön und zufrieden aus.

Ich bin sehr froh HypnoBirthing gefunden zu haben und überglücklich eine so schöne und souveräne Geburt erlebt zu haben. Die Entspannungs- und Meditationsübungen haben es uns ermöglicht ein so wichtiges Ereignis in unserem Leben noch viel schöner erfahren zu dürfen als wir es uns erhofft hatten.

Eine so tolle Geburt wie wir sie hatten heilt alte Verletzungen und bestärkt so unendlich!

Jede Sekunde HypnoBirthing hat sich gelohnt!"

(Laura, 33)


Weitere Erfahrungsberichte




Erfahrungsbericht eines Vaters

Erfahrungsbericht meines Mannes Joachim Fischer über die Geburt unseres zweiten Kindes im Krankenhaus (März 2013).



HypnoBirthing, das hörte sich für mich als Diplomingenieur Maschinenbau erst mal esoterisch an. Mein Drang, die Geburt unseres zweiten Kindes irgendwie positiv beeinflussen zu können war allerdings stärker als meine Skepsis, sodass ich gemeinsam mit meiner Frau das Neuland „HypnoBirthing-Geburtsvorbereitung“ betrat. Die Argumente von Marie F. Mongan schienen mir naheliegend und einleuchtend, gerade so, als ob dies alles mit der natürlichen Geburt nix besonderes wäre (und wir hatten ja trotz scheinbar normaler Vorbereitung Komplikationen bei der 1. Geburt).

 

Die Übungen mit meiner Frau waren anfangs ungewohnt, von Woche zu Woche bemerkte ich jedoch, dass wir neben der positiven Grundstimmung auch als Paar von den angenehmen, bewussten und ruhigen Momenten profitierten. Meine Frau schien während der Schwangerschaft mehr zu strahlen, körperlich fitter und auch mental ausgeglichener zu sein. Auch ich freute mich mehr und mehr darauf, die schöne Geburtserfahrung zu erleben und mein zweites, kleines „Schätzchen“ hier auf Erden zu empfangen.

Besonders wichtig war für uns im Nachhinein betrachtet die Angstauflösung. Zwar waren wir unsicher, ob diese gewirkt hatte, es stellte sich jedoch heraus, dass dem so gewesen sein muss, da während der Geburt die traumatischen Erlebnisse der ersten Geburt nicht mehr vor meinem geistigen Auge auftauchten, ich war souverän und zuversichtlich.

 

HypnoBirthing gab mir als Mann endlich die Möglichkeit, meine Frau bei der Geburt aktiv zu unterstützen. Dieses Handwerkszeug hat mir persönlich der normale Geburtsvorbereitungskurs nicht geboten. Ich habe gelernt, dass es das Wichtigste ist, sich für die Geburtserfahrung einzusetzen, für das Kind, für meine gebärende Frau. Mein „Standing“ durch Wissen über die natürliche Geburt gegenüber Geburtshelfern/Krankenhauspersonal führte dazu, dass die Kommunikation verbessert wurde und unnötige oder verfrühte Interventionen vermieden werden konnten. Ich hatte mich an das Motto gehalten: „Sei ein guter Vater, kein guter Patient“.

 

Meine Frau hatte eine kurze (3 Stunden), schmerzarme Geburt, ohne jegliche Schmerzmittel. Das Baby war rosig und vital, meine Frau war danach noch voller Energie und strahlte. Wenn ich an dieses wunderschöne Geburtserlebnis denke, fange ich an zu lächeln, ich bin sehr stolz auf uns! Die wertvollste Erfahrung war für mich, dass die Hilflosigkeit bei der ersten Geburt durch Selbstvertrauen und Handlungsfähigkeit ersetzt wurde.

 

„Danke HypnoBirthing“


Erfahrungsbericht einer Freundin (erstes Baby im Krankenhaus)


"Mein Geburtsbericht

Juhuuuu! Wir sind schwanger! Ein intensiver Moment, lautes Herzklopfen, ein unbeschreibliches Gefühl- und ein absolutes Wunschkind!

So begann meine erste Schwangerschaft im September 2013. Von Anfang an war alles perfekt: eine unkomplizierte Schwangerschaft, ein toller Partner an der Seite und alles in den Händen von guten Ärzten. Ich fühlte mich sehr wohl mit meiner Schwangerschaft und als die ersten Monate reibungslos verstrichen, suchten wir nach einem geeigneten Geburtsvorbereitungskurs in unserer Nähe. Mein Mann und ich beschlossen, nach den positiven Erfahrungen einer Arbeitskollegin und Freundin, einen HypnoBirthing Kurs zu besuchen. Wir genossen einen Einzelkurs mit einer sehr kompetenten Kursleiterin, die uns in dieser Zeit liebevoll betreute, alle unsere offenen Fragen geduldig beantwortete und die HypnoBirthing-Philosophie ganz toll zu vermitteln wusste. Hier fühlten wir uns am richtigen Ort: theoretisch und mental gut Vorbereitet, positiv gestärkt und ganz bewusst im Gefühl, ein Teil des großen Wunders zu sein, das uns gerade passierte. Die HypnoBirthing-Abende waren immer sehr bereichernd, entspannend und lieferten viel Gesprächsstoff über Schwangerschaft, Geburt und unsere eigenen Bedürfnisse in genau dieser Situation. Was wir im Rahmen des Kurses aber als ganz besonders wertvoll empfanden, war die Zeit, die man sich nur für das Baby im Bauch und die Planung der Geburt nahm. Die Bindung wurde gestärkt und die Vorfreude auf die Geburt wuchs mit jedem Monat.

Wir planten eine Spitalgeburt, da wir in ländlicher Umgebung wohnen und es außer einer Hausgeburt keine andere Alternative gab. Für mich war eine Geburt im Krankenhaus kein Problem - im Gegenteil, eine gute medizinische Versorgung, sowie gute hygienische Bedingungen, aber auch ein kompetentes Ärzteteam für den Notfall, war für mich sehr wichtig. Die Hebammen und Ärzte im Spital waren nett und ich hatte auch hier wieder ein gutes Gefühl, ich fühlte mich sicher.

Der letzte Monat meiner Schwangerschaft war geprägt von Vorfreude und Ungeduld. Ich wartete sehr hart auf den lang ersehnten Moment, alles war vorbereitet, mein Bauch war riesig und das Baby quitschlebendig. Ab der 37. Schwangerschaftswoche war ich bereit und wartete auf „den Moment“. Die Tage vergingen auf einmal viel langsamer. Außer ein paar kleinen Vorwehen, gab es kein Anzeichen auf einen  bevorstehenden Geburtsbeginn. Die 40. Woche brach herein. Das  CTG war unauffällig und nach einer ärztlichen Untersuchung wies man mich darauf hin, ich sollte langsam beginnen „etwas“ dafür zu tun, dass die Geburt langsam losgehe. Nun wurde ich erst recht ungeduldig und war etwas verwirrt, denn ich wusste, das Baby hat noch etwas Zeit. Auch der Druck von meinem privaten Umfeld stieg langsam an. Anrufe, Nachrichten und Erkundigungen von Nachbarn erreichten mich täglich. Ich wurde nervös. HypnoBirthing hat mich aber immer wieder zurückgeholt. Jeden Tag habe ich mich wieder gesammelt und bin ruhig in mich gegangen, habe dem Baby gut zugeredet und meine Entspannungsübungen gemacht. Die Tage zogen sich lange und die Kontrollen wurden häufiger durchgeführt. Ich musste jeden 2. Tag zum CTG ins Spital. Immer dieselbe Diagnose: alles Bestens! Genügend Fruchtwasser, kleinere Wehen auf dem CTG, das Baby war in Startposition, Köpfchen bereits tief im Becken, ansonsten alles unauffällig und ruhig. Gut! Als die 41. Woche begann, machte man mich im Krankenhaus nach der Untersuchung darauf aufmerksam, dass das Baby in einigen Tagen geholt werde, falls es sich nicht von alleine auf den Weg machen würde - die Geburt würde dann eingeleitet. Das wollte ich auf keinen Fall! Ich ging nach Hause, heulte mich an der Schulter meines Mannes aus und sammelte mich wieder. Ich verbrachte den Nachmittag mit meiner Familie, lenkte mich ab, suchte gute Gespräche und eine positive Umgebung. Am Abend machten mein Mann und ich die Entspannungsübung zur Geburtsauslösung die im Elternhandout zu finden war. Danach gingen wir ins Bett und schliefen ruhig.

Dann, mitten in der Nacht kündigte sich ENDLICH die Geburt an! Ich erwachte mit Geburtswellen im Sechsminutentakt und wir freuten uns so sehr, dass sich unser Baby nun doch auf dem Weg machte! Ich stellte mich unter die Dusche, entspannte und suchte die Verbindung zu meinem Kind im Bauch. Die Wellen wurden stärker und kamen in kürzeren Abständen. Nach 2 Stunden starteten wir schließlich ins Spital. Die Stimmung war gut und wir waren sehr gespannt was uns jetzt erwartet. Um kurz vor halb 5 Uhr erreichten wir das Krankenhaus und ich wurde ans CTG angeschlossen. Jetzt legte ich mir die Kopfhörer ins Ohr und lauschte friedlich den Klängen der HypnoBirthing CD. Ich entspannte mich tief und versuchte mich voll und ganz auf die Geburt einzulassen. Mein Mann war immer an meiner Seite. Er strahlte Ruhe und Sicherheit aus und ich wusste, ich habe den perfekten Begleiter. Ich vertiefte mich mit jeder Welle mehr in meinen Geburtskörper.

 

 

Der Muttermund war bereits 6 cm geöffnet, die Wellen stark, aber sehr gut zu ertragen. Die Geburt war in vollem Gange. Ich verspürte einen inneren Frieden und ein tiefes Vertrauen in meinen Körper, meinen Partner, mein Baby und dem gesamten Umfeld. Nach der CTG-Kontrolle legte ich mich in die Wanne und entspannte weiter. Ich war so vertieft, dass ich außer einem ständigen Durstgefühl nichts aus meiner Umgebung wahrnahm. Ich setzte die Wellenatmung fort bis ich das Bedürfnis verspürte das Baby nach unten zu atmen. Nach 3 Stunden im Kreißsaal, gut auszuhaltenden Schmerzen und tiefer Entspannung, kam unsere kleine Tochter Dana um 8.08 Uhr in der Geburtswanne des Krankenhauses zur Welt.

Ruhig und neugierig schauten uns die kleinen süßen Äugelein an. Es war ein heiliger Moment - die Zeit stand still. Die Geburt war ein unbeschreiblich schönes Erlebnis für uns alle. Sie spielte sich genauso ab, wie wir es uns gewünscht hatten!

HypnoBirthing war für uns viel mehr als ein „KURS“ - es war die sehr gute Investition in einen der wichtigsten Momente im Leben! So gut vorbereitet zu sein, so rein im Gefühl und stark tief im Inneren, war für mich selbst eine neue und prägende Erfahrung. Ich bin so dankbar für diese Begegnung mit HypnoBirthing, denn sie hat meinem Leben einen neuen Zauber verliehen.

Mittlerweile bin ich selber Kursleiterin, und freue mich, dass ich Elternpaare in dieser Zeit begleiten darf. Ich wünsche mir, dass noch viele Familien dieselbe Erfahrung machen dürfen wie wir!

…und jetzt freue ich mich auf meine 2. Geburt die in wenigen Wochen eintreten wird!"

Elisabeth